Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.

Veranstaltungen

15. Kulturtag der Jüdischen Gemeinde Schaumburg


Am Sonntag, den 02.09.2019 findet in der Wandelhalle in Bad Nenndorf der 15. Kulturtag der Jüdischen Gemeinde Schaumburg statt.

Beginn ist um 14:30 Uhr.

Ab 16:00 Uhr findet das Konzert der Ginzburg Dynastie statt.



Neonazis, Mitglieder rechtsradikaler Organisationen und deren Anhänger haben zu diesen Veranstaltungen keinen Zutritt!

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Esther Bejarano und Microphone Mafia


Am Samstag, den 15.09.2018 findet um 19:00 Uhr im Gymnasium Bad Nenndorf eine Lesung und Konzert mit Esther Bejarano und der Microphone Mafia statt.

Der Eintritt ist frei.


Mut zum Leben

Diese Frau ist 1,47 Meter klein, 93 Jahre alt, Auschwitz-Überlebende, Antifaschistin und Sängerin in der Rap-Band Microphone Mafia. Die jungen Männer, ein Muslim und ein Christ, rappen; Esther, die Jüdin, singt; ihr Sohn Joram spielt Gitarre. Drei Generationen aus drei Religionen spielen Lieder über den jüdischen Widerstand, antifaschistische, antimilitaristische Lieder, auf Jiddisch, Italienisch, Französisch, Deutsch, Türkisch.

"Wir sterben jetzt aus", sagt sie. Am 27. Januar vor 73 Jahren wurde das Vernichtungslager befreit. Die Überlebenden sind heute weit über 80 Jahre, es gibt nicht mehr viele, die von dem Grauen berichten können. Esther Bejarano kann sie an zwei Händen abzählen, zum Papstbesuch nach Rom kamen nur sechs. So fit wie sie sind die wenigsten. "Deswegen habe ich so viel zu tun."

Wenn sie vor Schülern spricht, sagt sie: "Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah."

Esther Bejarano wird aus ihrer Autobiografie lesen und anschließend mit der Microphone Mafia rappen.




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ViSdP: Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.

Flyer zur Veranstaltung.



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Kulturfest 2018 - Save the Date


13. Kulturfest Bad Nenndorf

Bereits zum 13. Mal lädt das internationale Kulturfest in Bad Nenndorf am 9. Juni von 14 Uhr bis 22 Uhr zu einem bunten internationalen Programm alle Interessierten in den Kurpark rund um die Musikmuschel ein.

Wieder einmal treffen Menschen aus verschiedensten Kulturen aufeinander und zeigen, das in Bad Nenndorf ein friedliches und fröhliches Miteinander "über alle kulturellen Schranken hinweg" möglich ist. Neben dem traditionellen Auftakt des Pannonia Kurorchesters gegen 14 Uhr erwarten die Besucher internationale Folklore, schwungvolle Tanzdarbietungen, u.a. mit "The Batz", indischen Tanz und eine Sazgruppe der alevitischen Gemeinde, die zum Mittanzen beim "Halay" animieren wird.

An zahlreichen Ständen wird neben Informationen auch zu Mitmach-Aktionen für Groß und Klein Raum sein. Auch ein Kinderprogramm für die kleineren Besucher wird angeboten.

Nicht fehlen werden internationale Spezialitäten und Getränke, wie z.B. das Bufett der jüdischen Gemeinde und das große und leckere Speiseangebot der Aleviten.

Um 17.30 Uhr sollen unter dem Motto "Party im Park" zunächst "Sound of Hope" den Auftakt machen, bevor gegen 18.45 Uhr "Rough Silk" mit Ferdy Doernberg den Kurpark in Partylaune bringen wird.

Gegen 20.30 Uhr dürfen sich die Besucher auf "New Brand Splendid" einstimmen, die mit alten und neuen tanzbaren Hits den Abend bis 22 Uhr beschließen werden.

Link zum Flyer: Flyer Kulturfest 2018


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Veranstaltung: "Als die Synagogen brannten - Spuren meines Vaters"


"Als die Synagogen brannten - Spuren meines Vaters"

Ruth Gröne: Engagement als Konsequenz, von den 1930er Jahren bis Heute!

Zeit: Donnerstag, 25. Januar 2017 um 19 Uhr

Ort: Parkhotel Deutsches Haus, Bahnhofstr. 22, 31542 Bad Nenndorf


Ruth Gröne ist eine der aktivsten Zeitzeuginnen Hannovers. Sie empfindet es als ihre Lebensaufgabe, an die Opfer der Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Gröne stammt aus einer Familie, in der christliche und jüdische Religion nebeneinander gelebt wurden, erst in den 1930er Jahren wurde dies massiv zum Nachteil und Verfolgungsgrund. Ruth konnte nicht normal eingeschult werden, vorherige Freunde wandten sich von ihr ab. Sie musste die Reichspogromnacht erleben und über Jahre den nationalsozialistischen Terror.

Die Familie verlor ihre Wohnung und musste in Judenhäusern auf wenigen zugewiesenen Quadratmetern leben, in den letzten Kriegsmonaten auf dem Gelände der israelitischen Gartenbauschule in Hannover-Ahlem. Ihre Großeltern wurden als Juden verfolgt und starben nach ihrer Deportation im Ghetto Riga. Ruths Vater Erich Kleeberg wurde im Polizeisondergefängnis der Gestapo in Ahlem eingesperrt und später ebenfalls deportiert, er starb 1945 im KZ Sandbostel an den mörderischen Bedingungen dort.

Ruth Gröne und ihre Mutter wurden in Ahlem befreit, bis heute lebt sie seitdem in der Nähe der Schicksalsorte ihrer Familiengeschichte in Hannover. 1994 wurde in Ahlem ein Mahnmal für ein dortiges Konzentrationslager errichtet, 2014 die Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover, beide Projekte wurden über Jahrzehnte von Ruth Gröne vorangetrieben.

2013 wurde sie für ihre Arbeit an der Erinnerungskultur und ihr beispielhaftes Engagement für das Gedenken, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit 2014 ist sie Trägerin der Ehrennadel der Region Hannover.

Ruth Grönes Lebenserinnerungen sind in der Schriftenreihe der Gedenkstätte Ahlem erschienen, als Band 5: ?Spuren meines Vaters?. Derzeit wird zudem eine neue Publikation erarbeitet, welche Dokumente, Bildquellen und das ganze Leben Ruth Grönes bis heute einbeziehen wird. Die Veröffentlichung ist in 2018 geplant.



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14. Kulturtag der jüdischen Gemeinde Schaumburg

14. Kulturtag der jüdischen Gemeinde Schaumburg

Sonntag, 03.09.2017
Beginn 14:30 Uhr

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Fotos und Videos vom Internationalen Kulturfest

Bilder und Videos vom Kulturfest finden Sie auf unserer Facebook-Seite:

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12. Internationales Kulturfest

Samstag, den 10.06.2017 // 14:00 - 22:00 Uhr // Kurpark Bad Nenndorf - Kurmuschel



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Mahnwache am Internationalen Holocaust-Gedenktag

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am Freitag, 27.1. findet in Bad Nenndorf am Gedenkstein in der Kurhausstraße eine Mahnwache für die im Faschismus verfolgten und ermordeten Juden statt. Beginn ist um 15 Uhr.

Wir wollen besonders auch der jüdischen Mitbürger gedenken, die in den Jahren 1933 - 1938 aus Bad Nenndorf vertrieben wurden. Die Novemberpogrome 1938 fanden in Bad Nenndorf nicht statt - zu diesem Zeitpunkt hatten die Nazis den Ort bereits "judenfrei" gemacht.

Alle Bürger der Stadt und Samtgemeinde sind eingeladen, sich zu beteiligen!

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Vor 72 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Hier wurden zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen umgebracht. Der Name "Auschwitz" gilt heute als Symbol für den Völkermord an den europäischen Juden. Seit 1996 wird in Deutschland am 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. 2005 wurde der Tag international zum Holocaust-Gedenktag.

Es war ein klarer Appell, den der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Januar 1996 an die Deutschen richtete: "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." Mit diesen Worten erklärte Herzog den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 ernannte auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) den Tag international zum Holocaust-Gedenktag.

Auschwitz ist Symbol für die Shoa. Das Lager wurde am 27. Januar 1945 von sowjetischen Soldaten befreit. Nach dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 hatten die Nationalsozialisten dort zunächst politische Gefangene aus dem Nachbarland interniert. Später wurde es deutlich vergrößert und zum zentralen Ort der systematischen Ermordung europäischer Juden bestimmt. Im Hauptlager, das auf einem ehemaligen Barackengelände der polnischen Armee errichtet wurde, belief sich die Zahl der Insassen zeitweise auf mehr als 20.000. Dazu kamen mehr als 90.000 Häftlinge, die in dem noch größeren Lager im drei Kilometer entfernten Birkenau (Brzezinka) untergebracht waren. Auf dem später auch Auschwitz II genannten Gelände ließ Hitlers Schutzstaffel (SS) Anfang 1942 auch die ersten Gaskammern errichten.

Heute ist das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz ein Museum. 2011 besuchten mehr als 1,4 Millionen Menschen aus der ganzen Welt die Gedenkstätte, so viel wie nie zuvor. Die Mehrheit von ihnen ? mehr als eine Million ? waren Schüler und Studenten. Für sie ist Auschwitz vor allem ein Ort des Lernens. Der Ort bietet ihnen Gelegenheit, sich mit der deutschen Vergangenheit zu beschäftigen und die Erinnerung an die Millionen Opfer nationalsozialistischen Terrors wach zu halten sowie Schlüsse für das eigene Handeln zu ziehen ? als historische Aufarbeitung und Verantwortung.



"Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben." (Primo Levi).





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Vortrag: Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte - von AfD bis Pegida


Der Journalist und Autor Andreas Speit hält am

Donnerstag, 26.1.2017
um 19 Uhr
im Parkhotel, Bahnhofstraße 22
in Bad Nenndorf


einen Vortrag zum Thema :

Bürgerliche Scharfmacher Deutschlands neue rechte Mitte - von AfD bis Pegida




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